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Grill & Holzkohlegrill

Grillen mit dem Holzkohlegrill

Gerade beim Grillen mit Holzkohle gibt es die unterschiedlichsten Methoden. Die meisten kennen das direkte grillen. Hier wird das Grillgut offen direkt über der Grillkohle gegart. Die Temperatur wird durch die Höheneinstellung  reguliert. In den letzten Jahre wird das indirekte grillen immer beliebter. Bei dieser Art des grillen liegt das Grillgut nicht direkt über der Kohle oder den Grillbrikett.

Das indirekte Grillen
Mit dem Kugelgrill wurde das indirekte Grillen interessant. Ein Kugelgrill besteht aus zwei Hälften, die untere nimmt die Grillkohlen auf einem Kohlenrost  auf, bei der oberen handelt es sich um einen Deckel der mit einstellbaren Lüftungsöffnungen und einem Griff versehen ist. Sehr hilfreich ist dort auch ein Thermometer. Durch die optimale Belüftung wird eine beständigere Hitze erreicht.

Das indirekte grillen fängt schon bei der Platzierung der Holzkohle oder Brikett an. In der Mitte des Kohlerost eine Schale stellen und die Holzkohlebrikett darum schütten. Die Schale mit Wasser, Bier oder etwas Wein befüllen. Die die untere und obere Lüftung öffnen und die Kohlen anheizen. Das Grillgut wird über der Schale platziert. Da nach dem Schließen des Deckels der blick auf das Grillgut nicht mehr möglich ist hat ein Deckel mit Temperaturanzeige nun Vorteile. Ansonsten muss man zwischendurch immer mal wieder schauen wie weit das Grillgut gegart ist. Dabei geht jedoch die Hitze verloren und das garen dauert entsprechend länger.

Vorteile beim indirekten Grillen mit dem Kugelgrill:

  • Die Kohle kann nicht durch herunter tropfendes Fett entzündet werden.
  • Die Gefahr von anbrennendem Fleisch ist nahezu ausgeschlossen.
  • Auch größere Fleischstücke wie zum Beispiel ein Braten können durchgegart werden.
  • Kein ständiges wenden des Grillguts

Sicherheit beim Grillen
Meist geht das Debakel schon beim Anzünden des Holzkohlegrills los. Wenn schon eine Flüssigkeit zum anfeuern der Kohlen genutzt werden soll bitte kein Spiritus. Auch das Petrolium bleibt besser in der Lampe. Benzin oder Diesel als Geschmacksverstärker sind ebenfalls nicht empfehlenswert. Flüssiger Grillanzünder sollte es schon sein. Allerdings ist dieser gerade bei indirekten grillen ebenfalls keine gute Wahl.

Bei Anzünden mit flüssigem Grillanzünder wird die Grillkohle gleichmäßig verteilt und mit dem Anzünder besprüht.

Wer feste Grillanzünder nutzt häuft die Grillbriketts zu einer oder mehreren Haufen und steckt die Feststoff Anzünder dazwischen.

Eine weitere Möglichkeit sind elektrische Grillanzünder. Hier wird die Holzkohle auf dem elektrischen Anzünder platziert.

Am besten geschieht und sichersten das zünden mit einem Anzündkamin. In diesen Behälter werden oben die Holzkohlebriketts eingefüllt. Unten wird fester Grillanzünder oder leicht brennbares Material wie Pappe zum Anheizen genutzt. Der Anzündkamin benötigt einen feuerfesten Untergrund. Durch den Kamineffekt ist die Kohle schnell bereit. Die Kohlen können im Grill verteilt werden.

Achten die beim Umgang mit diesem Anzünder darauf nicht direkt mit dem Gehäuse in Kontakt zu kommen und füllen Sie die Kohlen langsam in den Holzkohlegrill. 

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